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Sie Interessieren sich für des Fachwort / den Begriff:   "  Vergrößerung (förderliche)  ", mit der Datensatz Nr.:   56

Der deutsche Begriff lautet:  ""   (Nur für Begriffe aus anderem Sprachraum.)

Beschreibung:

Vergrößerung (förderliche), unter der  Vergrößerung versteht man die einzustellende Gesamtvergrößerung des Mikroskops, welche  sich aus Abbildungsmaßstab des gewählten Objektivs X dem Abbildungsmaßstab des Okulars und ggf. x dem Tubusfaktor zusammensetzt. Die förderliche Vergrößerung gewinnt man durch die richtige Auswahl des zu verwendenden Okulars und des Objektivs. Dabei sollte beachtet werden, das die Gesamtvergrößerung, die sich aus obiger Rechenformel ergibt, mindestens das 500 fache und höchstens das 1000 fache der n Apertur des Objektivs nicht übersteigt.

Beispiel:

Eingeschwenktes Objektiv mit den Werten: 40/0.65 (stehen als erstes Zahlenpaar auf dem Objektiv)

Verwendetes Okular mit den Werten 10 X

Ergibt: 40 x 10 = 400

Bei vorhandenem Tubus mit Tunbusfaktor 1,6 X = 40 X 10 x 1,6=640.

Nimmt man nun den Wert der n Apertur (grüner Wert hinter der 40/) X 1000 ergibt dies den Wert 650.

Im unteren Rechenbeispiel liegen wir mit dem Wert 985 = (640 / 0,65) knapp unter dem max. Wert 1000 für die förderliche Vergrößerung und im darüber errechneten Wert mit 615 = (400 / 0,65) gerade gut über dem min. Wert für die förderliche Vergrößerung. Unterschreitet man diesen min. Wert, so nutzt man das Auflösungsvermögen des jeweiligen Objektivs nicht aus. Überschreitet man den max. Wert, kommt man in den Bereich der leeren Vergrößerung. (Siehe dort!)

Eingestellt am: Montag, 7. April 2003    Ergänzt am:

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