Hallo Freunde Toll dass Ihr hier seid! Finde ich einfach Klasse, dass Ihr Euch für die Mikroskopie und das Mikroskop interessiert und jetzt hier vorbei-schaut. Aber, man stellt sich, glaube ich, zunächst einmal vor, oder?
Wie Ihr ja Selbst sehen könnt, bin ich ein altgedientes Mikroskop und habe den Menschen schon viel bei Ihrer Forschung oder auch bei ihrer Suche nach den Geheimnissen des Kleinen und Kleinsten geholfen. Die Menschen haben mich nun durch ein neueres - ob Besseres wage ich einmal zu bezweifeln - Mikroskop ersetzt, sodass ich nun eine Menge Zeit habe. Einer der Menschen, dem ich so lange geholfen hatte, meinte, es gibt viele neue junge Forscher und die brauchen bestimmt deine Hilfe und dein ganzes Wissen, welches du über die vielen Jahre hier gesammelt hast. Mann, das ist doch ne klasse Idee, ich war sofort Feuer und Flamme. Das ist genau die richtige Aufgabe für so ein altes "Schmuckstück" wie mich! Findet Ihr |
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nicht auch? Denn für das "Alteisen" fühle ich mich einfach noch viel zu jung! Also, wenn Ihr Lust habt und mich ein bisschen mögt, helfe ich Euch immer dann, wenn es schwierig wird. Und falls Ihr hier mal was nicht versteht, so könnt Ihr mir sogar eine Email senden! Ja genau, ich habe sogar eine eigene, richtige Email-Adresse, die Ihr natürlich nur Euren besten Freundinnen oder Freunden, und nur denen, die sich auch für die Mikroskopie interessieren, weitergeben dürft. Versprochen? Na klar, denn ernsthafte Mikroskopiker halten doch ihr Wort oder etwa nicht? Also, wenn Ihr mir schreiben wollt, weil Ihr Fragen, Probleme mit Eurem Mikroskop oder Euren Experimenten habt, eventuell ja auch nur einen Wunsch äußern möchtet worüber wir hier mal sprechen sollten, schreibt einfach an Skopie@mikroskopie-fuer-anfaenger.de und sagt mir, was Ihr auf dem Herzen habt! Wie, Ihr wisst noch nicht, wie man eine Email schreibt? Na, das ist doch ganz einfach, das könnt Ihr mit ein bisschen Hilfe von mir auch, wollen wir wetten! Zunächst klickt Ihr einfach einmal auf die blaue, unterstrichene Email-Adresse und der Computer öffnet daraufhin ein neues großes Fenster, das Email-Programm. Da es da ganz verschiedene gibt und ich ja nicht weiß, welches Ihr auf Eurem Computer habt, kann ich das hier natürlich nur ganz allgemein erklären. Falls Ihr dennoch Probleme habt, Mama oder Papa helfen Euch sicher gern! Also, ganz oben hat der Computer schon meine Adresse eingetragen, das müsst Ihr also nicht mehr selbst machen. Darunter steht dann in einer Zeile irgendwo Betreff: Hier könnt Ihr eine Überschrift eintragen die mir schon mal sagt, um was es geht. Dass muss aber nicht unbedingt sein! Unten gibt es nun ein großes weises Feld in welches Ihr nun all das Reinschreiben könnt, was Ihr mir mitteilen wollt. Es versteht sich natürlich von selbst, dass das alles nur unter uns bleibt. Da muss keiner Angst haben, das er ausgelacht wird, weil er einmal etwas nicht sofort verstanden hat, auch ich habe ja mal angefangen alles zu lernen, auch ich wusste nicht sofort alles. Und wer da lacht ist sowieso blöd, oder? Ja, wo fangen wir denn nun an? Am besten ganz am Anfang, nämlich beim allerersten, bekannten Mikroskop! Oder? |
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Das Mikroskop! Wer es nun genau erfunden hat, weiß man heute nicht mehr so genau, aber die Menschen wussten, besser ahnten schon seit langer Zeit, dass es etwas Kleines geben muss, was man mit dem normalen Auge nicht sehen kann. Auch merkten die Menschen, das mit zunehmenden Alter ihre Augen immer schlechter wurden. Oder anders ausgedrückt, die Arme wurden immer "kürzer"! Nein, nicht in Wirklichkeit, sondern die Armlängen der Menschen reichten nicht aus um einen Gegenstand mit kleiner, feiner Verzierung oder sonstige kleine Dinge soweit von sich weg zu halten dass sie diesen noch scharf sehen zu konnten (Weitsichtigkeit). Im Gegensatz dazu steht natürlich auch die Kurzsichtigkeit, die es erfordert den Gegenstand je nachdem bis kurz vor die Augen zu halten. Die, die von Euch eine Brille tragen, wissen was ich meine, wenn sie diese einmal absetzen. Ich vermute mal, die Menschen damals haben Wassertropfen angeschaut und gemerkt dass diese Tropfen das vergrößert darstellen auf dem sie gerade aufliegen. Ob wir wohl überprüfen können, ob meine Vermutung richtig sein könnte? Machen wir also gleich einmal ein tolles Experiment! Damit Ihr besser erkennen könnt, was nun ein Experiment oder normaler Text ist, einigen wir uns darauf, dass ich den Text für Experimente immer in dieser Schriftfarbe zeige. In Ordnung? So könnt Ihr sofort erkennen, wann Ihr etwas tun sollt oder einfach nur weiterlesen könnt. Nehmt zunächst ein Stück altes beschriebenes Papier. Alte Zeitung oder etwas Ähnliches. Ganz toll wäre natürlich, Ihr findet ein Stück Kunststoffverpackung auf der, was geschrieben steht. Ihr könnt auch beides nehmen, alte Zeitung und daneben die Kunststoffverpackung, das legt Ihr jetzt auf den Tisch. So, nun geht Ihr zu eurem Wasserhahn und füllt ein kleines Gefäß mit ein paar Tropfen Wasser. Nun wird's etwas schwierig. Ihr müsst einen kleinen Wassertropfen auf das Papier der Zeitung und auf die Kunststoff-verpackung auftropfen. Das ist gar nicht so einfach, wie Ihr merkt. Meist kommt viel zu viel Wasser raus. Am einfachsten geht es, wenn Ihr eine Pinzette nehmt und diese an den Spitzen fast zusammendrückt, aber nicht ganz, sondern leicht geöffnet. Nun taucht Ihr die Spitze in das Gefäß mit dem Wasser. Ihr werdet erstaunt feststellen, dass etwas von dem Wasser zwischen den Spitzen der Pinzette hängen bleibt. Warum das so ist, darüber reden wir später noch. Jetzt könnt Ihr diesen Tropfen durch Öffnen der Pinzette auf das Papier und die Kunststoffverpackung - am besten auf einen Buchstaben - tropfen lassen. Zur Not könnt Ihr das auch mit einer Gabel probieren, nur müsst Ihr dabei den Tropfen abschütteln. Ist alles gut gegangen, so habt Ihr jetzt einen Tropfen auf einem Buchstaben. Schaut durch den Tropfen einmal den Buchstaben an und danach die Buchstaben ohne Tropfen, na, merkt, besser seht Ihr was? Richtig, der Buchstabe unter dem Tropfen sieht größer aus als die anderen Buchstaben daneben. Wisst Ihr, was ihr da nun habt, ja, genau, eine kleine, einfache Linse. Damit kann man schon vergrößert sehen. Ist der Tropfen auf der Zeitung eigentlich noch da? Ich glaube nicht, denn das Papier der Zeitung hat das Wasser komplett aufgesogen, oder? Also, jetzt legt Euren Kopf mal ganz zur Seite und schaut euch auf der Kunststoffverpackung den Tropfen einmal von der Seite an. Ihr könnt sicherlich erkennen, der Tropfen ist nicht flach sondern rund gebogen, fast wie ein kleiner Berg. Was macht das Wasser da, warum wölbt es sich so hoch und verläuft nicht? Dies kommt von der Oberflächenspannung des Wassers. Diese hält das Wasser zusammen. Wenn Ihr etwas Spülmittel in der Nähe stehen habt, dann befeuchtet damit mal eine Eurer Fingerspitzen - nur gerade ein bisschen feucht - und berührt gaaaanz vorsichtig Euren kleinen Tropfen. Na, was ist passiert? Der Tropfen ist kein Tropfen mehr sondern zu einer kleinen Pfütze verlaufen, sagt Ihr. Wie kann das sein? Na, wer weiß es? Du, ja Du, hast Recht, das Spülmittel am Finger hat die Oberflächenspannung des Wassers zerstört und das Wasser muss auseinander laufen. So oder so ähnlich wird es bestimmt gewesen sein. Da die Menschen vor 2000 Jahren oder noch früher auch nicht gerade dumm waren, haben sie sicherlich, wie Ihr auch, überlegt warum der Wassertropfen denn nun so vergrößert! |
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Das Eislöffel-Experiment! Da wir mit unserem aufgetropften Wassertropfen bereits gute Vergrößerungs-erfahrungen gemacht haben, wollen wir auch gleich einmal eine richtige kleine Lupe bauen. Natürlich ebenfalls mit einem Wassertropfen, doch diesmal tropfen wir ihn nicht einfach irgendwo auf, sondern "fangen ihn ein"! Wir brauchen dazu einen gebrauchten Plastik-Eislöffel vom letzten Eisdielenbesuch, in welchen wir vorsichtig, eventuell mit Mamas oder Papas Hilfe vorn in den Löffel ein kleines Loch bohren. Nicht zu groß, so 2- 3 mm Durchmesser soll es nur haben, ist es |
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nämlich
zu groß hält unser Tropfen nicht im Loch und fällt durch.
Hällt er aber, sieht das ungefähr so wie auf dem Bild oben (untere
Zeichnung von der Seite betrachtet) aus. Wir haben eine richtige Linse
aus Wasser gezaubert. Bewegen wir den Eislöffel mit dem Tropfen nun
langsam über
eine Zeitung und senken oder heben den Löffel - muss man ausprobieren
- sehen wir die Buchstaben irgendwann ganz klar und deutlich vergrößert.
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Falls
kein Eislöffel oder anderes geeignetes Plastikstück vor-handen ist, bzw.
Mama oder Papa im Augenblick keine Zeit haben Euch zu helfen, könnt Ihr
Euch auch mit einem Stück Kunststofffolie, einem durchsichtigen Plastiklineal
oder ähn-lichem behelfen und darauf einen Wassertropfen setzen. Was dieser
Tropfen Euch zeigt, seht Ihr auf dem nebenstehenden Bild. Der Vorteil gegenüber
dem Eislöffel fällt Euch sicher auch gleich auf, man kann problemlos die
nebenstehenden Buchstaben sehen und somit gut die Vergrößerungswirkung
unserer "Wasserlinse" beurteilen. Ferner kann man auch durch heben und
senken des Plastikstreifens eine weitere interessante Tatsache die jeder
Linse zu Eigen ist, erkennen. Das Bild dass wir durch die Linse beobachten
können ist immer nur in einem ganz bestimmten Abstand der Linse zum Papier
klar und scharf zu erkennen. Diesen "richtigen" Abstand einzustellen nennt
man übrigens "Fokussieren"! Ein ganz wich-
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tiger
Begriff, den wir uns für unsere spätere Arbeit mit dem Mikroskop unbedingt
merken müssen, denn wir werden ihn später immer wieder einmal hören oder
lesen. Aber warum dieser genaue Abstand nun so wichtig ist, warum wir
ihn immer genau einstellen müssen und was er mit unserer Wassertropfenlupe
zu tun hat, erfahren wir, wenn wir die Linse und ihre optischen Eigenschaften
kennen lernen. Damit die Seite hier aber nicht zu lang wird, fangen wir gleich mit einer neuen Seite an. Klickt einfach hier auf den folgenden Link: "Falls Ihr aber für jetzt erst mal genug gelesen und gesehen habt, so kann ich das gut verstehen, ist ja alles auch nicht so ganz einfach. Kommt einfach dann, wenn Ihr wieder Lust habt, hierher zurück und klickt dann auf den Link "Die Linse". Ich für mein Teil ruhe mich dann eben jetzt erst mal etwas aus. Auch Erklären macht müde!"
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