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Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Forum für Mikroskopie-Anfänger und Fortgeschrittene Foren-Übersicht -> Allg. Fragen zur Mikroskopie -> Kleiner Schwenk große Wirkung! (Dunkelfeld)
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Peter
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BeitragVerfasst am: Mi,- 09.Nov. 2005 08:41    Titel: Kleiner Schwenk große Wirkung! (Dunkelfeld) Antworten mit Zitat

@all, durch einen Zufall habe ich, während ich durchs Bino meines ERGAVAL schaute, die Linse unter der Aperturblende (Funktion der Linse ist mir nicht bekannt) ein wenig ausgeschwenkt und plötzlich hatte ich eine Dunkelfeld-Beleuchtung Idee .


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Das Bild, müsste ein Ei eines Blattfußkrebs sein. Im Durchlicht konnte man das Tier in der Hülle deutlich sehen wie es sich bewegte.

Hat der Hersteller das so beabsichtigt, oder ist das eine zufällige Erscheinung Frage Welche Funktion hat die Linse unter der Aperturblende eigentlich Frage In der Beschreibung zur Köhlerschen-Beleuchtung, in der Mikrofibel, wird diese Linse leider nicht erwähnt. Das Foto entstand mit meiner für das BioLux NG umgebauten Aiptek-Kamera (siehe Beitrag
http://www.mikroskopie-fuer-anfaenger.de/phpBB2/viewtopic.php?t=186 ). Bei dem ERGAVAL habe ich die Kamera einfach auf eines der Bino-Okularstutzen (ohne Okular) gesteckt.

Viele Grüße Peter
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Willi
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Beiträge: 177
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BeitragVerfasst am: Mi,- 09.Nov. 2005 09:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Peter,

welche Funktion diese Linse nun speziell hat, vermag ich nicht zu sagen. Sicher kann mit ihr die NA des Kondensors beeinflusst werden.

Der von dir festgestellte Dunkelfeldeffekt ist höchstwahrscheinlich nicht beabsichtigt, denn CZJ wollte auch Dunkelfeldkondensoren verkaufen. Aber so überraschend ist der Effekt jetzt auch wieder nicht. Bei meinem einfachen Bresser-Mikroskop mit einem recht simplen, zweilinsigen Kondensor, erhalte ich den gleichen Effekt, wenn ich den Filterhalter etwas herausklappe, so dass sich sein Rand in dem vom Spielgel kommenden Lichtkegel befindet.

Von Euromex wird übrigens eine Dunkelfeldscheibe angeboten, die in den Filterhalter des Kondensors eingelegt wird und mit der bei Objektiven bis 40fache Vergrößerung ein Dunkelfeld erzielt werden soll. Persönlich habe ich noch keine Erfahrung damit. Der Preis für diese Scheibe: 7,50 EUR.


Man kann sich eine derartige Scheibe auch aus einem schwarzen Pappring selbst zuschneiden.

Und dann hab ich noch nen Tipp für dich. Schau dir mal nicht nur das Forum von Mikroskopie-für-Anfänger an, sondern auch mal hin und wieder die Hauptseite. Klick "Beleuchtung" an und scroll die Seite fast ganz nach unten. Unser Admin war so nett, und hat Filterscheiben in den verschiedensten Farben abgebildet, darunter auch eine Dunkelfeldscheibe. Du kannst mit einem Tintenstrahldrucker oder auch Farblaserdrucker diese Scheiben auf eine Folie ausdrucken und fein säuberlich ausschneiden. Es sind sehr interessante Effekte damit zu erzielen.
Wenn der Druckertreiber richtig eingestellt ist, sollten diese Scheiben auf dem Ausdruck einen Durchmesser von 32 mm haben.

Was Dunkelfeld in Verbindung mit dem Ölimmersionsobjektiv angeht, wirst du um einen Dunkelfeldkondensor wohl nicht herum kommen.

Salut
Willi


Zuletzt bearbeitet von Willi am Mi,- 09.Nov. 2005 13:40, insgesamt einmal bearbeitet
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Peter
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Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: Mi,- 09.Nov. 2005 13:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Willi, kannst Du mal ein Bild hier einstellen, wie das bei Dir aussieht, wenn Du bei dem Bresser Mik. den Filterhalter ausschwenkst Frage

Viele Grüße, Peter
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chris
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Beiträge: 57
Wohnort: Viersen

BeitragVerfasst am: Mi,- 09.Nov. 2005 15:49    Titel: Antworten mit Zitat

Zum Thema Dunkelfeld-Basteleien empfiehlt sich folgende Seite:

http://www.mikroskop-optimierung.de/

Die DF-Funktionsweise wird schön auf

http://www.mikroskopie.de/

erklärt.

Grob erklärt:
Die Großfeldlinse homogenisiert die Ausleuchtung des Sehfeldes entsprechend der Sammellinse, die sich beim Diaprojektor zwischen Glühwendel und Dia befindet. Sie "parallelisiert" den Beleuchtungsstrahl und vermindert Hot-Spot-Effekte.

Ich hoffe, ich liege hier mit meiner laienhaften Darstellung einigermaßen richtig.

MfG
chris
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mikforumadmin
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Beiträge: 293

BeitragVerfasst am: Do,- 10.Nov. 2005 04:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Peter, hallo Willi,

also.... bei mir hat die zusätzliche Linse nur Bedeutung bei Objektiven mit kleiner nA. Hier verhilft sie zu einer homogeneren Ausleuchtung. Ab Objektiv 40:1 hingegen muss ich sie ausklappen.

Ich hatte mich über die Hilfslinse in einer Mail vor längerer Zeit einmal mit Klaus Henkel ausgetauscht. Er meinte dazu damals:

"Ich gehe davon aus, daß die Hilfslinse folgende Funktion hat.
Eingeschwenkt: höhere Apertur, zu verwenden bei mittleren und höheren
Vergrößerungen."


Wie gesagt, bei meinem Kondensor ist´s halt genau umgekehrt, siehe oben. Ob CZJ dies nun bei Deinem Mik. geändert hat und nun Henkels Version gefolgt ist, kannst nur Du ausprobieren.

Übrigens, ich halte das DF Bild von Dir bereits für einen fertigen Krebs und nicht für ein Ei. Diese beiden Schalen findet man nach dem Tod des Tieres, neben lebenden adulten Tieren sehr häufig im Teich. Die Schalen scheinen gegen mechanische Zerstörungen sehr resistend zu sein. Ich muss mal meine ganzen Videos durchschauen, ich glaube ich habe einige Aufnahmen mit diesen Tieren.

Um ein relativ gutes Dunkelfeld je nach Objektivstärke zu erzeugen, eignet sich eine 1, 2 oder 5 Cent Münze, die man auf ein sauberes Rundglas, welches in den Filterhalter des Kondensors passt, mittig auflegt und einklappt oder einschiebt, voll aus.

Man kann sich aber auch, wenn man über einen Farb-Tintenstrahl Drucker verfügt, auf meinen Seiten unter Bilder, einen Bogen mit Rheinberg-Filtern auf Klarsichtfolie ausdrucken, nachdem man sie von meinem Server runter geladen hat. (Der Link zu der fertigen PNG Datei findet sich auf dieser Seite direkt neben der Auswahl einiger Filter { rotes hier}, alle Filter haben die Größe von 32 mm und können einzeln ausgeschnitten - Voraussetzung eine einigermaßen stabile Folie wurde zum Druck verwendet - direkt und ohne Trägerglas in den Filterhalter eingelegt und verwendet werden!!! Man muss sich nur bedienen! Lachen

Unter anderem finden sich dort auch einige DF-Filter. Näheres im Seitentext!

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Grüße
Forenadmin (Peter)
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Peter
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Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: Do,- 10.Nov. 2005 23:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Peter (Admin), leider hat mein Kondensor keinen Filterhalter. Da muss ich mir was anderes einfallen lassen! In der Zwischenzeit ist die Beschreibung von Zeiss Jena eingetroffen. U.a. habe ich erfahren, dass mein ERGAVAL im Juli 1970 nach Leipzig ausgeliefert wurde. Ja, die Großfeldlinse unter der Aperturblende dient der Ausleuchtung großer Felder bei schwacher Vergrößerung. Ich habe mal einen Messobjektträger, wie in der Mikrofibel auf Seite 121 unten beschrieben, aufgebaut und die NA des Kondensors ausgemessen. Die einstellbare NA reicht von (halber Winkel) 12° = NA 0,2 bis 76° = NA 0,97. Mit eingeschwenkter Großfeldlinse erreiche ich maximal 26° = NA 0,44.

Viele Grüße, Peter
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mikforumadmin
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Beiträge: 293

BeitragVerfasst am: Fr,- 11.Nov. 2005 02:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Peter,

das war mir beim Betrachten des Angebotsbildes Deines Mik gar nicht aufgefallen, dass der Kondensor keinen Einlegering für einen Filter hat! tieftraurig

Da meine beiden, mitgelieferten Kondensoren (Nromal,Phv) jeweils einen Filterhalter haben, hielt ich dies für eine Standardausrüstung von CZJ Kondensoren.

Andere Frage:

Wenn Du Deinen Kondensor aus der Halterung nimmst, steht da oben drauf nicht auch die max. nA eingraviert bzw. aufgedruckt?? Bei meinen beiden auf jeden Fall. Norm.=nA 1.2/ Phv = nA 0.9

Bei beiden lässt sich auch die obere Linse inkl. Fassung abschrauben. Nur mal so zum Vergleich, man lernt ja nie aus.

Eine Bitte:

Da Du ja jetzt die Anleitung hast, gibt es da eine Schnittzeichnung Deines Mik.? Wenn ja, würde ich Dich bitten, mir davon entweder ein Foto oder möglischst einen Scann per Mail an webmaster@mikroskopie-fuer-anfaenger.de zu senden, da mich die Technik Deines Mik. interessiert.

Grüße
Forenadmin (Peter)
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Peter
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BeitragVerfasst am: Fr,- 11.Nov. 2005 09:04    Titel: Antworten mit Zitat

@Peter (Admin), die Schnittzeichnung habe ich abgeschickt. Auf dem Kondensor steht bei mir auch 1,2. Welches Baujahr hat denn Dein Mik? Ich habe in der Zwischenzeit noch zwei Aiptek-Kameras bei eBay für um die 10,- Euro pro Stück ersteigert. Eine mit der Bezeichnung Mega Cam, Originalpreis beim Mediamarkt Euro 99,- (der Preis war noch auf der Verpackung). Die ist noch kleiner und leichter als die, die Du (ich auch) umgebaut hast. Maße H x B x T = 85mm x 20mm x 27mm. Das Gehäuse ist nicht geschraubt und lässt sich einfach mit einem Schraubendreher öffnen (der Deckel rastet nur ein). Die macht 1248 x 960 / (24 Bit Farbe) JPEG Bilder. Die werde ich als Okularkamera für das ERGAVAL umbauen. Ich möchte gerne Aufnahmen mit eingsetztem Okular machen um die Vergrößerung zu erhöhen.

Viele Grüße, Peter
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mikforumadmin
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BeitragVerfasst am: Fr,- 11.Nov. 2005 18:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Peter,

ich habe etliche Aiptek - bis zu 3 Mega -, aber dennoch bevorzuge ich die einfache Aiptek. Grund:

Das Handling ist beim Umschalten per Software viel umständlicher. Entweder man macht ein Bild, eine Videoaufnahme usw. Dies liegt aber, wie ich weiß, an der unterschiedlichen Steuertechnik der Kameras.

Bei der einfachen kann man einfach per Software umschalten... das ist überaus praktisch. Auch die Batterien kan man entfernen, was das Ding natürlich leicht macht. Bei den anderen müssen sie drin bleiben usw.

Und die Bilder werden auch nicht viel besser... es sind halt nur "Spielzeuge"!

Dank für die Schnittzeichnung!

Mein Mik. dürfte aus der gleichen Zeit wie Deines, also die 70er, stammen!! Meines war ungebraucht - konnte man sehen - da es bei der damaligen NVA für ein Feldlazarett zur Blutuntersuchung eingelagert gewesen sein soll. Daher auch der PHV-Satz. Ein gleiches wird z.Zt. gerade bei ebay versteigert!!!

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=7561871941

Bin jetzt schon sehr gespannt darauf, ob der Ersteigerungspreis übersteigen wird. Im Augenblick könnte dies auf die Laufzeit gesehen schon möglich sein. Die Leute werden immer "bescheu..." was das Bieten anbelangt. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln.

Im neuen Mikroskomos Heft ist auch so ein "Spezialist", der glaubt, verlangen zu können, was er möchte. Einen ganzen "Container" alter CZJ Geräte aus den 70er und 80er Jahren bietet er an... nur die Preise.... das schafft selbst ebay nicht! Nun, wer´s bezahlen möchte... Lachen

Grüße
Forenadmin (Peter)
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Peter
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BeitragVerfasst am: So,- 13.Nov. 2005 13:27    Titel: Antworten mit Zitat

Bei einer Wassertropfenuntersuchung fand ich dieses Objekt. Leider kann ich in meinem Bestimmungsbuch (Streble&Krauter) nichts finden, was diesem Objekt ähnlich sieht!

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Wert kann mir meine Frage beantworten?

Viele Grüße, Peter
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Peter
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BeitragVerfasst am: So,- 13.Nov. 2005 20:33    Titel: Antworten mit Zitat

Sorry, eigentlich wollte ich ein neues Thema mit dem Beitrag anfangen verwirrt .
Viele Grüße, Peter
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mikforumadmin
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BeitragVerfasst am: Mo,- 14.Nov. 2005 03:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Peter,

was dieses grüne "Etwas" ist? Nein, ich kann es nicht sagen. Entweder hat "Es" sich nach unten hin zusammen gezogen, oder es dehnt sich nach oben aus. Alles sieht sehr gedrängt aus. Eventuell hat es aber auch das Ende seines Lebenszyklus erreicht und "stirbt" gerade. Für letzteres spricht die kleine "Blase" am oberen Ende. Erinnert mich etwas an den, von mir über einen längeren Zeitraum beobachteten und videografierten, Tod eines Wimperntierchens. Das schwamm auch noch ganz munter in der Gegend rum, hielt plötzlich inne, bildete eine ähnnliche Blase aus, die immer größer wurde und die letztlich dann platzte. Der ganze Inhalt lief dann relativ rasch aus. Hast Du nach dem o.a. Bild noch weiter beobachtet? Wenn ja, geschah etwas?

Oder handelt es sich gar um den Sproß einer jungen Alge? Keine Ahnung!

Grüße
Forenadmin (Peter)
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Peter
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BeitragVerfasst am: Mo,- 14.Nov. 2005 20:01    Titel: Antworten mit Zitat

Also, ich habe das "Etwas" mindestens 20 Minuten beobachtet. Da tat sich nichts. Eigenartig ist auch dieser lange "Schwanz", oder was immer das ist? Ich habe noch einmal gründlich in unserem Bestimmungsbuch gesucht, aber soetwas ist dort nicht abgebildet!
Viele Grüße, Peter
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Willi
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BeitragVerfasst am: Mo,- 14.Nov. 2005 21:15    Titel: Antworten mit Zitat

Peter,

stell das Bild doch mal im Forum von mikroskopie.de vor. Dort tummeln sich Spezialisten aus allen Gebieten. Sicherlich ist einer dabei, der es kennt.

Um das Bild dort reinzukriegen, müsstes es reichen, wenn du einfach nur auf die Bildadresse einen Image-Link setzt.

Salut
Willi
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Peter
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BeitragVerfasst am: Di,- 15.Nov. 2005 20:22    Titel: Antworten mit Zitat

Bei einer neuen Probe aus dem gleichen Behälter fand ich die Lösung des Rätsels:


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Das sind Teile einer Grünalge (Seite 191 im Bestimmungsbuch). Aber warum sich diese Teile von der Alge abgelöst haben, steht dort nicht. Handelt es sich bei den braunen "Hütchen", die die Alge besiedeln, um den veränderlichen Vampir (Vampyrella variabilis) (Bezeichnung habe ich aus "Wunderbare Welt im Wassertropfen" von Robert Nachtwey Augabe 1945 / für 4,- € bei eBay ersteigert).
Viele Grüße, Peter
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mikforumadmin
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Beiträge: 293

BeitragVerfasst am: Mi,- 16.Nov. 2005 03:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Peter,

Du könntest Recht haben. Schau mal hier auf der Seite ganz unten das letzte Bild auf der rechten Seite:

http://images.google.de/imgres?imgurl=http://ameba.i.hosei.ac.jp/BIDP/amoeba/QuickEate/images/Real.gif&imgrefurl=http://ameba.i.hosei.ac.jp/BIDP/amoeba/&h=120&w=160&sz=37&tbnid=TcJkKWxbz4EJ:&tbnh=69&tbnw=92&hl=de&start=27&prev=/images%3Fq%3D%2522Vampyrella%2522%26start%3D20%26svnum%3D100%26hl%3Dde%26lr%3D%26newwindow%3D1%26rls%3DGGLI,GGLI:2005-18,GGLI:de%26sa%3DN

Einfach darauf klicken. (Achtung der Link ist aus Google-Bilderlink, deshalb so lang!)

Erinnert stark an Deine obigen "Hütchen" Auch das Aussehen der Alge als Gesamtbild lässt den Schluß zu, das hier ein "Räuber" am Werk ist. Dies erklärt auch die vielen leeren Hüllen.

Es zeigt aber auch, dass man nicht nur einen winzigen Teil eines ganzen Bildes zeigen sollte. Jetzt wo man das ganze Bild sieht, macht auch Dein Ausschnitt erst einen Sinn. Die Alge ist fast vernichtet! Was man da sieht ist nur noch der Fuß der Alge und ein wenig vom Rest!

Grüße
Forenadmin (Peter)
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AndiHam
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Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: Mi,- 02.Dez. 2009 13:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
diese Linse ist für kleinere Vergrösserungen (Objektive) gedacht, um eine homogenere Ausleuchtung des Bildfeldes zu bekommen.

Beim Ergaval muss man aufpassen, wenn man sich diese tollen Filter selber basteln will, denn sie funktionieren an diesem Gerät nicht.

Ich selbe habe mir beim Glaser mal 20-30 Gläser in Filtergrösse schneiden lassen und damit die verschiedensten Filter selber gebaut. Dunkelfeld, Schräglich usw. usw. usw.

Die konnte ich allesamt perfekt an meinem Biolam nutzen, weil der Kondensor des Biolam einen Filterhalter hat.

Der Kondensor meines Ergaval hat leider keinen Filterhalter, da man die Filter genau auf die Filterhalterung am Leuchfeldausgang legt. Damit sind sie dann viel zu weit weg vom Kondensor und funktionieren nicht mehr Smile

Gruß
Andi
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